Initiative 1 Europa - Kandidat_innen
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Johannes Voggenhuber

Europa ist ein Versprechen.

Dazu wurde es auf den Trümmern zweier Weltkriege und am Abgrund von Auschwitz, nach den Gräueln totalitärer Regime, unzähligen Bruderkriegen und Jahrhunderten des Kolonialismus. Es verpflichtet alle seine Bürgerinnen und Bürger, Völker und Staaten, den Nationalismus zu überwinden, sich zu vereinen und ein neues, europäisches Gemeinwesen zu bilden, ohne innere Grenzen, in der Vielfalt seiner Kulturen und Regionen, unter einem gemeinsamen Recht, um als Freie unter Freien und Gleiche unter Gleichen in innerem und äußeren Frieden zusammen zu leben - verantwortlich vor der Welt und den künftigen Generationen.

Europa ist ein uneingelöstes Versprechen. weiterlesen

Marion Krainer

Ich habe die letzten Jahrzehnte damit zugebracht, als Regisseurin und Schauspielerin Geschichten zu erzählen. Als Mensch, der immer schon an politischen Prozessen interessiert war, konnte ich nicht umhin festzustellen, dass zunehmend mehr Politiker nicht ihren Job tun, sondern sich als bessere oder schlechtere Politdarsteller gerieren und uns allen tagtäglich mehr und mehr in großer Inszenierung Geschichten auftischen.

Wenn jetzt also diese Leute, denen wir unsere Stimme gegeben haben, also dazu übergegangen sind, meinen Job zu machen, dann ist es doch nur folgerichtig, wenn ich mich dafür entscheide ihren Job zu tun. Seit Jahren beobachten wir in Europa, gleichzeitig mit einer sich immer weiter öffnenden Schere zwischen Arm und Reich, einen massiven Rechtsruck. Und wie es scheint, sind die etablierten Parteien nur dazu in der Lage, das zur Kenntnis zu nehmen, sich thematisch den Rechtspopulisten anzunähern und damit zu arrangieren. Sehen sich jedoch offenbar nicht wirklich aufgefordert, sich dieser massiven Bedrohung europäischer Werte vehement entgegenzustellen.

Nun, dann ist eben die Zivilgesellschaft aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten und dafür zu sorgen, dass dieses Europa ein Europa des Zusammenhalts, ein Europa der gemeinsamen Kraftanstrengung gegen die zunehmende Aushöhlung der Sozialsysteme und ein Europa für die Armutsbekämpfung zu werden.

Alles Liebe, Marion

Gabriele Faller

„Kann man die Demokratie mit demokratischen Mitteln abschaffen?“ Ja, leider und der Weg zurück ist steinig. Darum sind wir jetzt gefordert. Schon heute verhalten sich Politiker oft wie Alleinherrscher auf Zeit: im Wahlkampf lachen hübsche Gesichter von den Wahlplakaten, Hände werden geschüttelt und Versprechen gegeben. Nach der Wahl wird jenen, die ihre Stimme im Vertrauen (ab-)gegeben haben, oft schmerzlich bewusst, dass sich niemand mehr für ihre Meinung interessiert. Sei es ein Großstall mit mehr als 2.000 Schweinen, der plötzlich in der Nachbarschaft gebaut werden soll, sei es die Zerstörung einer wunderbaren Landschaft, die für ineffiziente, aber förderungsträchtige Energieproduktion oder mutmaßliche Trinkwasserspekulation verwendet werden soll: die „Bürgerbeteiligung“ erschöpft sich oft darin, diese mit Propaganda aus Steuermitteln zu berieseln, statt sich ernsthaft mit deren Anliegen und Argumenten auseinander zu setzen. NGOs und Bürgerinitiativen brauchen oft einen langen Atem, um in zahlreichen Behördenverfahren doch noch etwas Gehör zu finden. Sie werden hingehalten, ignoriert. Das kann es nicht sein! Beispiele wie das Pumpspeicherkraftwerk Koralm, die schwarze Sulm, die Kraftwerkskette entlang der Mur, der Grazer Augarten, die dritte Piste,… zeigen, dass die Rechte von NGOs und aktiven Bürgerinnen und Bürgern gestärkt werden müssen. Im Moment läuft der Trend in Österreich in die gegenteilige Richtung. Darum brauchen wir ein starkes Europa, das uns hilft, unsere Rechte zu wahren.
Wer aus Frustration nicht zur Wahl geht, sorgt nur für den Machterhalt der derzeitigen Parteien, „bestraft“ nicht jene, die es treffen soll, sondern sich selbst und seine Mitmenschen. Jede und jeder ist wichtig!

Sandra Gaupmann

Ich kämpfe für ein „gesundes“ Europa, ein Europa getragen von Antikorrupion, ohne „Freunderlwirtschaft“ und Parteipolitik. So muss es endlich auch Ziel sein, die großen Fragen der Demokratie, Menschenrechte und Gleichberechtigung mit sozialen Fragen - den grundlegenden Lebensfragen der Menschen! - zu klären. In diesem Zusammenhang darf auf Ethik und Wertschätzung, auch in Bezug auf Tierschutzrechte, nicht vergessen werden.

Neue gesellschaftliche Herausforderungen und Tendenzen stellen uns vor die Notwendigkeit, das Thema Sicherheit in Europa sehr verantwortungsbewusst zu behandeln. Hierbei müssen wir bei der Prävention beginnen, wo es meines Erachtens großen Optimierungsbedarf gibt.


Eine politische Funktion bedeutet eine große Verantwortung zu tragen. Klarheit, Durchhaltevermögen, Gerechtigkeitssinn, Zielstrebigkeit, Ehrlichkeit und Kampfesmut sind Eigenschaften, welche ich für mein politisches Dasein mitbringe, in Anspruch nehme und voraussetze.

Thomas Huber

1EUROPA ist für mich die Option ein sozial gerechtes und politisch geeintes Europa mitgestalten zu können. Der Bürger soll als Mensch wahr genommen werden und nicht als Objekt wirtschaftlicher Interessen. Die Chance, am Aufbau und Durchsetzen einer starken politischen Kraft als Bewegung der Neuen Mitte mitzuwirken, ist meine Motivation für 1EUROPA zu kandidieren.

Barbara Beclin

Wir stehen unmittelbar vor großen Herausforderungen, die wir in den nächsten Jahren gemeinsam bewältigen müssen: Die zunehmende Kluft zwischen hohen und niedrigen Einkommen muss wieder verkleinert werden, denn der soziale Friede kann nur durch eine gerechte Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen am Wohlstand Europas gesichert werden. Auch der besorgniserregenden Klimaerwärmung muss entschlossener als bisher entgegengetreten werden. Die heimische Tier- und Pflanzenwelt ist in ihrer Vielfalt gefährdet. Diese Probleme können wir in Europa am besten im Einklang lösen. Zu Recht hoffen viele, dass die EU dabei eine starke Rolle übernimmt. Daher ist es mein Anliegen, dass wir auf EU-Ebene den Erhalt unserer lebenswerten Umwelt und die gerechte Beteiligung aller EU-Bürgerinnen und -Bürger an Wohlstand und Demokratie als vorrangige Ziele verfolgen.

Marlies Dachler

Schon als ich in den frühen 1990er-Jahren stundenlang heimlich das EU-Quiz, das meine Mutter für den Geographieunterricht bekommen hatte, spielte, war ich fasziniert von den schier endlosen Möglichkeiten, die der österreichische EU-Beitritt mit sich bringen würde. Mehr als 25 Jahre später habe ich sowohl in mehreren EU-Staaten studiert und gelebt als auch für diverse EU-Institutionen gearbeitet. Obwohl ich nun einen etwas kritischeren Blick auf die EU-Politik habe, bin ich der festen Überzeugung, dass wir gemeinsam stärker sind als jeder einzelne Nationalstaat. In Zeiten, wo die Europapolitik oft dafür missbraucht wird, innenpolitisches Kleingeld zu verdienen, habe ich mich entschlossen, gemeinsam mit 1 Europa für eine demokratische, soziale und solidarische EU zu kämpfen, in der wir zusammen die vielen Herausforderungen unserer Zeit bewältigen. Wir alle sind die EU, nicht “die dort in Brüssel.” Machen wir etwas daraus!